Curriculum „Spezielle Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen (DeGPT)“


DeGPT-zertifiziertes Curriculum für TherapeutInnen

Spezielle Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen

Ort: München Bayerstraße 

Kurszeiten: je Freitag 13-20 Uhr + Samstag 9-17 Uhr

Zielgruppe: Ärztliche und Psychologische PsychotherapeutInnen sowie Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen.

Anerkannt bei der Bayerischen Psychotherapeutenkammer mit bis zu 150 Fortbildungspunkten.

(PsychologInnen ohne Approbation können an den Fortbildungen teilnehmen, jedoch keine DeGPT-Zertifizierung erwerben.)

Start des Curriculums 2018: 15.09.2018.

Alle Informationen einschließlich der neuen Termine und der aktuellen Konditionen finden Sie ab Mitte Oktober 2018 online.

  • Traumafolgestörungen bei Kindern und Jugendlichen richtig erkennen und behandeln
  • Sicherheit im Umgang mit traumatisierten Kindern, Jugendlichen und ihren Familien gewinnen
  • Patientinnen und Patienten aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten kompetent helfen

Die Fortbildung entspricht den offiziellen DeGPT-Standards zur Qualifikation für die spezialisierte psychotherapeutische Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Traumafolgestörungen. Sie orientiert sich an der traumafokussierten kognitive Verhaltenstherapie (TF-KVT) nach Cohen, Mannarino und Deblinger (2009). Diese erweist sich in aktuellen Metaanalysen, Reviews und Leitlinien als wirksames und gut erlernbares Therapieverfahren für die Behandlung von Traumafolgestörungen bei Kindern und Jugendlichen. Insbesondere die typischen Belastungsbereiche der PTBS (Wiedererleben, Vermeidung, negative Veränderung in Kognition und Stimmung, Übererregung) lassen sich durch das strukturierte Programm in einer Balance zwischen Stabilisierung und traumafokussierter Arbeit wirksam behandeln. Ergänzt um Elemente aus der Cognitive Processing Therapy (CPT) und der Dialektisch-Behavioralen Therapie für Jugendliche (DBT-A), eignen sich die Methoden auch bei komplexer Traumatisierung und komorbider Symptomatik. Sie sind flexibel und kreativ für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 3 bis 21 Jahren anwendbar und können auch mit traumatisierten jungen Flüchtlingen eingesetzt werden.

Weitere Bestandteile des Komplett-Curriculums sind Methoden zum Umgang mit akuten Traumafolgen und Krisensituationen, kultursensible Therapie, Einblicke in EMDR und Spieltherapie sowie Psychohygiene, Selbsterfahrung und Supervision eigener Behandlungsfälle.

Einzelkurse

Einzelne Kurse aus dem Curriculum flexibel und je nach Vorkenntnissen auswählen

Restplätze sichern

Einstieg jederzeit möglich

pro Seminartag

180,- Euro *

Details

Bitte beachten Sie, dass wir die Teilnahme an einzelnen Kursen nur nach persönlicher Rücksprache zusagen können.

Für manchen Module sind bestimmte Vorkenntnisse Voraussetzung.

Bei starker Nachfrage gehen Seminarplätze zuerst an TeilnehmerInnen, die das Kompakt- oder Komplett-Curriculum besuchen. Gerne merken wir einen Restplatz für Sie vor.

Weitere Details entnehmen Sie bitte unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).

Kompakt-Curriculum TF-KVT

Grundlagen und Diagnostik

Stabilisierung, Affektregulation, Ressourcenorientierung

TF-KVT I: Basistechniken

TF-KVT II: Komplexe Techniken und Arbeit mit Bezugspersonen

September 2017 - Januar 2018

4 Seminare, 80 Fortbildungspunkte

1.440 Euro*

Der Anmeldezeitraum für das Curriculum 2017 abgelaufen. Die aktuellen Termine und Konditionen für 2018 erscheinen Mitte Oktober.

Komplett-Curriculum DeGPT

Alle Inhalte des Kompakt-Curriculums

Schnittstellen zu Rechtssystem und Kinder- und Jugendhilfe

Behandlung akuter Traumatisierungen und
Krisenintervention

TF-KVT III: Komplexe Traumatisierung, Flucht, Trauer und Verlust

EMDR und Spieltherapie

Selbsterfahrung und Psychohygiene

Abschluss: DeGPT-Zertifizierung "Spezielle Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen"

September 2017 - April 2018

8 Seminare, 150 Fortbildungspunkte

2.700 Euro*

Der Anmeldezeitraum für das Curriculum 2017 abgelaufen. Die aktuellen Termine und Konditionen für 2018 erscheinen Mitte Oktober.

* umsatsteuefrei nach nach § 4 Nr. 22 UStG

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neuesten Stand.

Einsatzbereit

Alle Interventionstechniken werden so vermittelt, ausprobiert und eingeübt, dass sie sofort für die eigene therapeutische Arbeit angewendet werden können.

Supervision und weiterführende Materialien begleiten den Lernprozess.

Flexibel

Vom einzelnen Kurs über das Kompakt-Curriculum nur TF-KVT bis hin zur kompletten DeGPT-Zertifizierung können Sie den Umfang der Fortbildung nach Ihren Wünschen und Möglichkeiten selbst bestimmen. 

Die Workshops bauen aufeinander auf. Wir achten darauf, dass es zwischen den Modulen viele Schnittstellen, aber wenig Redundanzen gibt. 

Integrativ

Neben der TF-KVT werden Elemente weiterer evidenzbasierter Ansätze wie die Cognitive Processing Therapy (CPT) und die Dialektisch-Behaviorale Therapie für Jugendliche (DBT-A) vertieft.

In vielversprechende, aber wissenschaftlich weniger gut geprüfte Verfahren wie EMDR und Spieltherapie wird ein Einblick gegeben. 

Workshop 1 | Prof. Dr. Rita Rosner & Dipl.-Psych. Anna Vogel - enthalten im Kompakt-Curriculum

Theoretische Grundlagen, Diagnostik und Therapie von Traumafolgestörungen bei Kindern und Jugendlichen

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Im ersten Workshop stehen die theoretischen Grundlagen der Psychotraumatologie im Mittelpunkt, auf welche die Behandlungspraxis aus allen späteren Modulen des Curriculums aufbaut. Dazu zählen ein kurzer Überblick über die Geschichte der Psychotraumatologie, entwicklungsneurobiologische Aspekte, Besonderheiten des Traumagedächtnisses im Entwicklungsverlauf, die neuesten Daten zur Epidemiologie und zu komorbiden Störungen sowie die aktuellen ätiologischen Modelle zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Traumafolgestörungen. Die Auswirkung spezifischer Traumatisierungen auf betroffene Kinder und Jugendliche und ihre Familiensysteme werden besprochen. Es wird über aktuelle Behandlungsverfahren berichtet sowie über den Stand der Psychotherapieforschung mit Bezug auf Metaanalysen und Guidelines.

Grundlage für eine fundierte Behandlung ist eine akkurate Abklärung des Therapiebedarfs. Ein substanzieller Teil des Workshops ist deshalb der Vorstellung und Einübung verschiedener traumadiagnostischer Verfahren gewidmet, einschließlich Traumaanamnese, strukturierter Interviews, diagnostischer Fragebögen, Überlegungen zur Differenzialdiagnostik und zu Komorbiditäten. Alle Verfahren werden für unterschiedliche Altersgruppen von Vorschulkindern bis zu jungen Erwachsenen, in Bezug auf Selbst- und Fremdeinschätzung und unter besonderer Berücksichtigung interkultureller Aspekte behandelt.

Infos zu den Dozentinnen: Prof. Dr. Rita Rosner |  Dipl.-Psych. Anna Vogel

Entspricht DeGPT Modul 1 (Teil 1: 16UE) | Anerkannt mit 20 Fortbildungspunkten bei der PTK Bayern

München | 08.-09.09.2017

Workshop 2a | RA Maximilian Richter & Dipl.-Soz.päd. Sibylle Steinhuber

Schnittstellen der Psychotraumatherapie zum Rechtssystem und zur Kinder- und Jugendhilfe

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Viele der Kinder und Jugendlichen, die eine traumafokussierte Behandlung benötigen, leben in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe oder profitieren von anderen Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe. Diese sind auch für ausreichend stabile Rahmenbedingungen in der Therapie relevant. Auch kommen einige PatientInnen im Zusammenhang mit den traumatischen Ereignissen in Kontakt mit dem Rechtssystem (Anzeige, Zeugen-aussage, Opferschutz, …). Auf dem Programm für diesen Tag steht deshalb ein interdisziplinärer Dialog zwischen therapeutischen, juristischen und pädagogischen Arbeitsfeldern, die im Rahmen einer traumafokussierten Behandlung gut miteinander kooperieren sollten. Der Schwerpunkt liegt auf der optimalen Unterstützung und den Schutz von betroffenen Mädchen und Jungen und deren Familien. Es werden juristische Grundkenntnisse (Zivil-, Straf- und Opferrecht) vermittelt und Maßnahmen zur Herstellung von Sicherheit und zur Verhinderung erneuter Viktimisierung besprochen. Eine sinnvolle Aufgabenverteilung und zentrale Aspekte des Case-Managements in der Zusammenarbeit mit der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe sind ebenfalls Thema.

Infos zu den Dozenten: RA Maximilian Richter | Dipl.-Sozpäd. Sibylle Steinhuber

Entspricht DeGPT Modul 1 (Teil 2: 8UE) | Anerkannt mit 10 Fortbildungspunkten bei der PTK Bayern

München | 06.10.2017

Workshop 2b | Univ.-Prof. Dr. BArbara Juen

Überblick über die Behandlung akuter Traumatisierungen und Krisenintervention

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TherapeutInnen in der Praxis stellt sich manchmal die Frage, in welchem zeitlichen Abstand zu einem traumatischen Ereignis eine traumafokussierte Therapie sinnvoll ist und wie man Kindern und Jugendliche helfen kann, die erst kürzlich traumatische Ereignisse erlebt haben oder sich immer noch in einer Notsituation befinden. Der Workshop hilft bei der Differenzierung zwischen psychosozialer Notfallversorgung, Krisenintervention (psychologische erste Hilfe) und Psychotherapie.

Vermittelt werden handlungsrelevantes Wissen und Kompetenzen für die Unterstützung der Betroffenen in der ersten Zeit nach einem traumatischen Ereignis. Die Teilnehmer befassen sich mit Phasenverläufen und Erscheinungsbildern akuter Traumafolgen, mit Schutz- und Risikofaktoren für die Entwicklung und Überwindung akuter Belastungssymptome, mit diagnostischen Screeninginstrumenten sowie mit existierenden Handlungsempfehlungen einschließlich Informationen zum Stand deren Wirksamkeit. Zielsetzung aller vermittelten Interventionen ist die Förderung natürlicher Verarbeitungsprozesse und die Prävention von physischen Folgeerkrankungen.

Infos zur Dozentin: Univ.-Prof. Dr. Barbara Juen

Entspricht DeGPT Modul 3 (8UE) | Anerkannt mit 10 Fortbildungspunkten bei der PTK Bayern

München | 07.10.2017 | 180 Euro*

Workshop 3 | Dr. Patrick Fornaro - enthalten im Kompakt-Curriculum

Entwicklungsangepasste Techniken zur Stabilisierung, Affektregulation und Ressourcenaktivierung

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Innerhalb des Zusammenspiels von Stabilisierung und traumafokussierten Vorgehensweisen beschäftigt sich dieser Workshop mit dem Schaffen stabiler innerer und äußerer Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Behandlung der Traumafolgestörung. Vermittelt und eingeübt werden einerseits stabilisierende Techniken aus der traumafokussierten kognitiven Verhaltenstherapie (TF-KVT), andererseits Elemente aus der dialektisch-behavioralen Therapie für Jugendliche (DBT-A), einschließlich Methoden zur Emotionsregulation, Gegenwartsfokussierung und Entspannung. Ergänzend werden imaginative Techniken dargestellt. Besonderes Augenmerk wird auf auf Möglichkeiten der Beziehungsgestaltung mit Kindern und Jugendlichen gelegt, die ausgeprägte Emotionsregulationsprobleme oder Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Notfallpläne und Methoden für den Umgang mit Suizidalität, Parasuizdalität, Selbstverletzung, Fremdgefährdung und dissoziativen Zuständen sind ebenfalls Gegenstand des Workshops.

Infos zum Dozenten: Dr. Patrick Fornaro

Entspricht DeGPT Modul 2 (16 UE) | Anerkannt mit 20 Fortbildungspunkten bei der PTK Bayern

München | 10.-11.11.2017 | 360 Euro*

Workshop 4 | Dr. Patrick Fornaro - enthalten im Kompakt-Curriculum

TF-KVT I: Basistechniken

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Das Therapiemanual „Traumafokussierte kognitive Verhaltenstherapie bei Kindern und Jugendlichen“ (TF-KVT) von Cohen, Mannarino und Deblinger (2009) gilt als eines der weltweit am besten evaluierten Manuale für die Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung und verknüpfter Probleme bei Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Altersgruppen. In diesem Workshop werden die traumaspezifischen Basistechniken vorgestellt und eingeübt. Dazu gehört eine altersgerechte Psychoedukation über traumatische Ereignisse, PTBS und das Behandlungsrational. Den zentralen wirksamen Bestandteil der Therapie stellt das Entwickeln eines Traumanarrativs dar (Exposition in sensu), in dem die Betroffenen die traumatischen Erfahrungen mit Unterstützung der Therapeutin besprechen und aufschreiben. Das Narrativ bietet den Ausgangspunkt für das Auffinden und Verändern von hinderlichen und schmerzlichen Überzeugungen über sich, andere und die Welt (kognitive Verarbeitung und Bewältigung dysfunktionaler Kognitionen). Manche Kinder und Jugendliche benötigen überdies Unterstützung bei der In-vivo-Bewältigung von traumatischen Erinnerungen oder Schlüsselreizen. Der letzte Teil der Behandlung betrifft die Verbesserung von künftiger Sicherheit, die Förderung der weiteren Entwicklung und die Rückfallprophylaxe.

Infos zum Dozenten: Dr. Patrick Fornaro

Entspricht DeGPT Modul 4a (Teil 1: 16 UE) | Anerkannt mit 20 Fortbildungspunkten bei der PTK Bayern

München | 15.-16.12.2017 | 360 Euro*

Workshop 5 | Dr. Agnes Nocon & Dr. Julia König - enthalten im Kompakt-Curriculum

TF-KVT II: Arbeit mit Bezugspersonen und komplexe Techniken (CPT)

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Der Einbezug einer vertrauensvollen Bezugsperson in die Therapie hat sich in wissenschaftlichen Untersuchungen insbesondere bei jüngeren Kindern und Jugendlichen als zentral für den Behandlungserfolg erwiesen. Im ersten Teil des Workshops liegt der Schwerpunkt deshalb einerseits auf der Interaktion der Kinder und Jugendlichen mit ihren Bezugssystemen. Andererseits wird die Zusammenarbeit des Therapeuten mit Eltern und anderen Bezugspersonen (einschließlich professionellen Helfern wie z.B. Bezugsbetreuern) besprochen und geübt. Ziel ist das Schaffen förderlicher Therapiebedingungen, das Überwinden ungünstiger Überzeugungen bei Personen im Lebensumfeld und das Stärken von Ressourcen und Erziehungskompetenzen, unter Berücksichtigung eigener psychischer Belastung der Eltern. Von besonderer Bedeutung sind die gemeinsamen Kind-Eltern-Stunden, in denen das Traumanarrativ mit der Bezugsperson geteilt wird.

Ältere Jugendliche und junge Erwachsene benötigen über den Methodenkoffer der TF-KVT hinausgehend differenziertere kognitive Behandlungstechniken. Die Cognitive Processing Therapy (CPT) hat sich in der Behandlung der PTBS bei Jugendlichen ab etwa 14 Jahren gut bewährt, auch beim Vorliegen komorbider Störungen. Im zweiten Teil des Workshops wird das Erstellen eines Berichts über die Auswirkungen des Traumas sowie die systematische kognitive Bearbeitung typischer Themenfelder vermittelt (Scham, Schuld, Sicherheit, Kontrolle und Macht, Vertrauen, Wertschätzung sowie Intimität und Nähe).

Info zu den Dozentinnen: Dr. Agnes Nocon | Dr. Julia König

Entspricht DeGPT Modul 5a (Teil1: 8UE) und 4a (Teil 2: 8 UE)

München | 19.-20.01.2018 | 360 Euro*

Workshop 6 | Dr. Johanna Unterhitzenberger

TF-KVT III: Komplexe Traumatisierung, Flucht, kultursensible Therapie, Trauer und Verlust

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In der Wissenschaft wie in der Praxis gibt es zahlreiche Hinweise darauf, dass die Methoden der TF-KVT, der CPT und der DBT-A genauso wirksam mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen eingesetzt werden können, die aus anderen Kulturkreisen stammen oder die in der Vergangenheit mit Flucht, komplexen Traumatisierungen oder dem Verlust von nahestehenden Menschen in Berührung gekommen sind. Dafür sind besondere kultursensible Überlegungen und Erweiterungen nötig. Ein Fokus des Workshops liegt auf der Vermittlung interkultureller Kompetenzen. Dazu gehören die Zusammenarbeit mit Dolmetschern und der Umgang mit besonderen Schwierigkeiten, denen Geflüchtete im Heimatland, auf der Flucht und im neuen Land gegenüberstanden oder -stehen. Ein zweiter Fokus liegt auf der Vermittlung von Kompetenzen für die Arbeit mit trauernden Kindern und Jugendlichen nach dem traumatischen Verlust einer nahestehenden Person.

Infos zur Dozentin: Dr. Johanna Unterhitzenberger

Entspricht DeGPT Modul 5a (Teil2: 16 UE) | Anerkannt mit 20 Fortbildungspunkten bei der PTK Bayern

München | 23-24.02.2018 | 360 Euro*

Workshop 7 | Dipl.-Soz.päd. Peter Niederhuber & Dipl.-Päd. Hildegard Steinhauser

Blick über den Tellerrand: EMDR und Spieltherapie

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Neben den kognitiv-verhaltenstherapeutischen Therapien werden in der Praxis auch andere Verfahren wie EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) und Spieltherapie eingesetzt. Dieser Workshop soll eine Einblicke in das Potenzial dieser vielversprechenden aber weniger gut beforschten Therapien für die Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen ermöglichen. Zum einen wird eine Übersicht über die Grundlagen, das Störungs- und Behandlungsmodell, das Ablaufschema, die Indikation, Differentialindikation und Kontraindikation von Basistechniken der EMDR für Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Altersgruppen gegeben. Zum anderen werden Grundvariablen personenzentrierter Verfahren sowie Elemente und Konzepte der traumabezogenen Spieltherapie anhand von Anwendungsbeispielen dargestellt.

Infos zur Dozentin: Dipl.-Soz.päd. Peter Niederhuber | Dipl.-Päd. Hildegard Steinhauser

 
Entspricht DeGPT Modul 4b (8UE) und 5b (8UE) | Anerkannt mit 20 Fortbildungspunkten bei der PTK Bayern

München | 23.-24.03.2018 | 160 Euro* pro Tag

Freiwilliger Vertiefungsworshop | Dipl.-Psych. Barbara Abdallah-Steinkopff

Zusatzmodul: Interkulturelle Sensibilität in der Psychotherapie mit jungen traumatisierten Flüchtlingen

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Psychotherapie bei traumatisierten geflüchteten Kindern und Jugendlichen findet in einem gesellschaftspolitischen Spannungsfeld statt. Psychotherapeuten benötigen basierend auf dem Dreisäulen-Modell  die Einsicht, dass neben der reinen störungsspezifischen Behandlung, weitere Einflussfaktoren den therapeutischen Prozess mit bestimmen und begleiten. Der politische Kontext, in dem Traumatisierung stattgefunden hat, prägt bei den Betroffenen das Gefühl eines kollektiven Leidens und kann daher in der Therapie nicht ausschließlich als individuelles Leid verstanden und behandelt werden. Das Ernstnehmen von exilpolitischen Belastungen und migrationsspezifische Faktoren vor allem zu Behandlungsbeginn ist Voraussetzung dafür, dass sich die jungen Patienten in ihrer schwierigen Lebenssituation verstanden fühlen. Begleitend für den gesamten Behandlungsverlauf ist ein kultursensibler Umgang mit den geflüchteten Kindern und Jugendlichen notwendig, um einem vorzeitigen Therapieabbruch vorzubeugen.

Am Beispiel des Behandlungskonzepts von REFUGIO München soll das integrative Vorgehen veranschaulicht werden.

Infos zur Dozentin: Dipl.-Psych. Barbara Abdallah-Steinkopff

Der Workshop ist nicht Bestandteil des DeGPT-Curriculums.

Ort und Zeiten: München Bayerstraße | Freitag 27.04.2018 13-20 Uhr

Zielgruppe: Ärztliche und Psychologische PsychotherapeutInnen, Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen, klinisch tätige PsychologInnen

Fortbildungspunkte bei der Bayerischen Psychotherapeutenkammer werden beantragt.

Anmeldegebühr: 180 Euro*

* umsatsteuefrei nach nach § 4 Nr. 22 UStG

München | 27.04.2018 | 160 Euro

Workshop 8 | Dipl.-Psych. Barbara Abdallah-Steinkopff

Selbsterfahrung und Psychohygiene

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Die themenzentrierte Selbsterfahrung findet auf Grundlage der in den restlichen Modulen vermittelten Verfahren statt und beinhaltet auch den Umgang mit starken Emotionen bei der Therapeutin und die Reflexion eigener biographischer Erfahrungen. Im Rahmen der Verbesserung der Psychohygiene der Fachperson werden Anleitung zum Selbstschutz, Selbstfürsorgestrategien, Möglichkeiten für die eigene Stabilisierung und zum Schutz vor sekundärer Traumatisierung sowie Techniken des Stressmanagements und der Achtsamkeit vermittelt. Ein Fokus liegt auf dem Erkennen, Verstehen und Unterbrechen dysfunktionaler Beziehungsmuster in der traumafokussierten Therapie.

Infos zur Dozentin: Dipl.-Psych. Barbara Abdallah-Steinkopff

Entspricht DeGPT Modul 6 (8UE) | Anerkannt mit 10 Fortbildungspunkten bei der PTK Bayern

München | 28.04.2018

* umsatsteuefrei nach nach § 4 Nr. 22 UStG

Supervision

Für die Zertifizierung durch die DeGPT sind 20 Stunden Supervision eigener Behandlungsfälle (als Einzel- oder Gruppensupervision) erforderlich.

Folgende SupervisorInnen sind durch das TRAIN Traumainstitut München anerkannt:

  • Dr. Patrick Fornaro, München/Ingolstadt
  • Dipl.-Psych. Veronika Kirsch, Augsburg
  • Dr. Julia König, München/Ingolstadt
  • Dr. Agnes Nocon, München/Ingolstadt
  • Dr. Gabriele Pfoh, München/Ingolstadt
  • Prof. Dr. Rita Rosner, München/Ingolstadt
  • Dr. Johanna Unterhitzenberger, München/Ingolstadt
  • Dipl.-Psych. Anna Vogel, Ingolstadt

Gerne helfen wir beim Organisieren der Supervision. Bei Interesse bieten sich auch Supervisionsblöcke an den Sonntagen nach den Workshops an.

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