Behandlungsergebnisse für PTBS bei Kindern und Jugendlichen sind zeitlich stabil


Aktuelle Studienergebnisse

Behandlungsergebnisse für PTBS bei Kindern und Jugendlichen sind zeitlich stabil

In einer kürzlich erschienen Metaanalyse von Gutermann, Schwartzkopff und Steil (2017) wurden die Langzeiteffekte von Traumatherapie bei Kindern und Jugendlichen untersucht. Die Ergebnisse sind erfreulich.

Meta-Analysen synthetisieren die Ergebnisse vieler Forschungsarbeiten. Daher sind ihre Ergebnisse verlässlicher als die von einzelnen Studien. Gutermann, Schwartzkopff und Steil (2017) haben kürzlich eine solche Meta-Analyse zu Langzeiteffekten der psychologischen Behandlung von PTBS bei Kindern und Jugendlichen veröffentlicht. Dabei konnten 135 Studien eingeschlossen werden

Die Ergebnisse sind insgesamt sehr erfreulich – die Effektstärken zum Zeitpunkt der Katamneseerhebungen sind mit denen direkt nach der Therapie vergleichbar, was für eine zeitliche Stabilität der Effekte spricht. Dabei hing die Größe der Effektstärken nicht mit der Dauer des Nachsorgeintervalls (ab 6 Monate oder weniger als 6 Monate) zusammen. Wie häufig bei Therapiestudien waren die Effekte deutlich größer, wenn die Symptomatik vor und nach der Therapie verglichen wurde (große Effekte), als wenn verschiedene Gruppen verglichen wurden. Jedoch war auch bei „aktiven“ Kontrollgruppen, also solchen, die eine alternative Behandlung erhielten, in der Katamnese noch eine geringe, aber signifikante Effektstärke zu verzeichnen.

Zum Weiterlesen und Vertiefen

Gutermann, J., Schwarzkopf, L. & Steil, R. (2017). Meta-analysis of the long-term treatment effects of psychological interventions in youth with PTSD symptoms. Clinical Child and Family Psychology Review, 20(4), 422–434. Link zum Volltext

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